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  PODIUMSDISKUSSION & WELTCAFé
FREIHEIT FüR DEN HANDEL ODER NAHRUNG FüR DIE MENSCHEN?

Zum Assoziierungsabkommen EU- Zentralamerika


Montag, 2. Februar 2009
17 – 20 Uhr
Ort: Schwarzenbergplatz 10/2/6
Versammlungsraum Tomaschek
1040 Wien




Hintergrund

Die EU verhandelt im Moment mit Zentralamerika Assoziierungsabkommen, die auch Freihandelsabkommen einschließen.
Die Verhandlungen sollen bereits bis Juni 2009 abgeschlossen sein. Bis heute wurde die Zivilgesellschaft in Zentralamerika und Europa weitestgehend aus den Verhandlungen ausgeschlossen.
Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen in Europa und Lateinamerika sind ernsthaft besorgt über den Mangel an Transparenz in den Verhandlungen und die negativen Auswirkungen, die dieses Abkommen auf die Situation der Menschenrechte, insbesondere auf das Recht auf Nahrung und Wasser haben könnte.

Programm


In der Podiumsdiskussion werden insbesondere die negativen Folgen globaler Freihandelsabkommen auf das Menschenrecht auf Nahrung von Kleinbauern und -bäuerinnen, PlantagenarbeiterInnen, Landlosen und Indigenen behandelt.
Den  wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten von Frauen, die durch liberale Handelspolitiken weiter ausgehöhlt werden, ist ein weiterer Beitrag gewidmet. Darüber hinaus werden Fragen nach den Perspektiven und Möglichkeiten für die Zivilgesellschaften von Zentralamerika und Europa gestellt.

Im anschließenden Weltcafé (Workshopmethode) sind TeilnehmerInnen eingeladen, in Kleingruppen die Fragen und Anliegen aus der Podiumsdiskussion aufzugreifen und weiter zu diskutieren.

Podium

Yadira Minero (Honduras): Rechtsexpertin für die Rechte der Frauen in Zentralamerika;
Situation der Frauen in den Maquilas - zu erwartende Folgen des Abkommens zwischen EU-Zentralamerika nach den Erfahrungen mit ähnlichen Freihandelsabkommen (z.B. Freihandelsabkommen zwischen USA-Zentralamerika).

Jesús Garza (Honduras): Koordinator bei CHAAC (Coalición Hondureña de Acción Ciudadana), zuvor Generalsekretär bei FIAN Honduras;
Das Assoziierungsabkommen EU - Zentralamerika: Mögliche Auswirkungen und Kritik der Zivilgesellschaft mit besonderem Fokus auf  WSK-Rechte, Recht auf Nahrung und Wasser im Speziellen.

Franziskus Forster (Österreich)
: AgrarAttac und Agrarbündnis
Thematik: Was könnte die Rolle von sozialen Bewegungen in Europa sein, welche Alternativen und Perspektiven gibt es?

Moderation: Ralf Leonhard, Vorsitz bei FIAN Österreich und freier Journalist
Dolmetscherin: Magª Gabriele Gallo


Wir bitten um Voranmeldung bei:
FIAN Sektion Österreich
Email: Silvia.wojczewski@oneworld.at
Tel.: 0650-4146789

Dokumente zum Download:
VA_EU_Zentralamerika090202.pdf