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  STOPP DEN LANDRAUB
VERTREIBUNGEN VON KLEINBäUERINNEN UND -BAUERN

Moderne Landnahmen führen zu Vertreibungen von Kleinbäuerinnen und -bauern in Afrika und Asien

„Land grabbing“ bedeutet eine neue Form der Landnahme, bei denen Staaten und private Investoren für eigene Zwecke riesige Landflächen in afrikanischen und asiatischen Staaten kaufen oder pachten. Übergangen wird dabei die lokale Bevölkerung, deren einzige Existenzgrundlage meist das Stück Land ist, auf dem sie leben, und die durch solche Landnahmen vertrieben wird. Des Weiteren werden Öko-Systeme zerstört und die Klimakrise vorangetrieben. Die neokoloniale Form der Landnahme ist mit Menschenrechten, insbesondere dem Recht auf Nahrung, nicht vereinbar und muss daher gestoppt werden.
Die Weltbank hat freiwillige Leitlinien (Principles on responsible agricultural investment) geschaffen und gibt vor, diese würden die desaströsen Auswirkungen verhindern. Vielmehr versuchen diese Leitlinien jedoch, das nötige Verbot von Land Grabbing zu umgehen.

Vía Campesina und FIAN fordern den sofortigen Stopp von Land Grabbing. Für eine zukunftsfähige Nahrungsmittelversorgung ist eine selbstbestimmte Landwirtschafts- und Ernährungspolitik sowie die Achtung und der Schutz der Menschenrechte, insbesondere des Rechts auf Nahrung, nötig.

Bitte schicken Sie einen Brief an den österreichischen Finanzminister Josef Pröll und die Weltbankzuständige Dr. Edith Frauwallner. Fordern Sie einen sofortigen Stopp von Land Grabbing und die Leitlinien der Weltbank nicht anzuerkennen.

Untenstehend finden Sie einen Musterbrief und weitere Fallinformationen.

Ende der Aktion
30. Mai

Dokumente zum Download:
Musterbrief Finanzminister Landgrabbing.doc