Seit der Kolonialzeit ist Bergbau in Ghana mit Menschenrechtsverletzungen verbunden. Die Ausweitung von existierenden Goldminen und die Eröffnung neuer Minen haben jedoch in den letzten Jahren zu einer neuen Welle von Übergriffen durch Polizei und Militär geführt, obwohl das Militär offiziell nicht im Inland eingesetzt werden darf. Bauernfamilien, die auf den Konzessionen großer Unternehmen leben, Menschen, die demonstrieren und Kleinschürfer, die der Armut entkommen wollen, sind besonders gefährdet.
Postkartenaktion bis Ende Mai 2008
Um den Druck auf die ghanaische Regierung zu erhöhen, die Menschenrechtsverletzungen zu stoppen, hat FIAN deshalb zudem eine Postkartenaktion gestartet. Bestellungen von Postkarten bitte an fian-oe@oneworld.at