FAIR FLOWERS - MIT BLUMEN FÜR MENSCHENRECHTE

 

Schnittblumen sind in Österreich ein beliebtes Geschenk. Sie kommen bei privaten wie beruflichen Anlässen zum Einsatz oder dienen als Blumenschmuck im öffentlichen Sektor. Die Nachfrage übersteigt dabei bei weitem das Angebot an österreichischen Blumen. Daher werden vor allem, aber nicht nur, in der kalten Jahreszeit zahlreiche Blumen aus Ländern des Südens importiert.

 

Nahezu zwei Drittel der in Österreich verkauften Blumen werden importiert, oft über Umschlagplätze in den Niederländen oder Deutschland. Ein bedeutender Teil davon stammt ursprünglich aus Ländern des globalen Südens. Zu den Produktionsländern zählen unter anderem Kolumbien, Ecuador, Guatemala Kenia, Simbabwe, Uganda, Sambia, Äthiopien und Israel.

 

Dort begünstigen klimatische Bedingungen, aber auch günstige Arbeitskräfte und schwächere Arbeits- und Umweltgesetze die Produktion. ArbeiterInnen werden vielfach in unwürdige Lebens- und Arbeitsverhältnisse gezwungen. Der Einsatz hoch giftiger Pestizide und mangelnde Schutzkleidung führen zu gesundheitlichen Schäden. Unzureichende Löhne ermöglichen es den ArbeiterInnen nicht, sich und ihre Familien adäquat zu ernähren.

Natürliche Ressourcen und die Umwelt werden gefährdet.

 

Die Produktion von Schnittblumen ist aber auch unter gerechten Bedingungen möglich! Deswegen empfiehlt FIAN Österreich eine sinnvolle Kombination aus regionalen und fairen Blumen von FAIRTRADE!

 

Klimabilanz von Schnittblumen

Insbesondere in der kalten Jahreszeit macht der Import von Blumen auch aus klimatischen Gründen Sinn. Laut einer Studie von myclimate (weiter unten zum Download) verbrauchen Anbau und Transport einer Rose aus Kenia weniger CO2 und Energie als eine Rose, die in einem Treibhaus in den Niederlanden gezogen wird. Der Grund dafür ist die nötige Beheizung und Beleuchtung in der kalten Jahreszeit.

 

Kampagne „Fair Flowers – Mit Blumen für Menschenrechte“ (2009 bis 2011)

 

FIAN Österreich setzt sich in der Kampagne „Fair Flowers – Mit Blumen für Menschenrechte“ gemeinsam mit Partnerorganisationen dafür ein, dass die Arbeits- und Umweltbedingungen in der globalen Schnittblumenindustrie verbessert werden und das Bewusstsein über die Produktionsbedingungen von Schnittblumen und faire Kaufalternativen gestärkt wird. Insbesondere öffentliche Institutionen sollen darin unterstützt werden, als Vorbild voranzugehen und Schnittblumen fair zu beschaffen.

 

FIAN empfiehlt das Gütesiegel FAIRTRADE. FAIRTRADE bietet fair gehandelte Rosen in Supermärkten und Floristikfachgeschäften an. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

 

Nähere zur Kampagne "Fair Flowers - Mit Blumen für Menschenrechte" finden Sie unter www.flowers-for-human-rights.org

 

UnterstützerInnen und KooperationspartnerInnen

 

Die Kampagne wird von der Europäischen Union und auf österreichischer Ebene von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, der Volkshilfe Österreich und der Katholischen Frauenbewegung laufend unterstützt.

Weitere KooperationspartnerInnen sind die Grüne Bildungswerkstatt Wien, die Südwind Agentur und Regionalstellen, das Klimabündnis Österreich, das Institut für Umwelt-Friede-Entwicklung (IUFE), das Renner Institut und Global 2000

 

 

 

 

 

PartnerInnen auf internationaler Ebene:

 

FIAN Deutschland

VAMOS, Informations- und Kulturbüro Solidarische Welt e.V., Deutschland                                                                                                       

Netwerk Bewust Verbruiken (NBV), Belgien

FIAN Belgien

Ekumenicka akademie Praha, Tschechien

Uganda Workers’ Education Association (UWEA)

Kunzwana Women´s Association, Zimbabwe

 

Die Inhalte dieser Website liegen in der alleinigen Verantwortung von FIAN Österreich und stellen nicht die Position der UnterstützerInnen dar.

 

 

 

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