Eilaktionen

123 FAMILIEN KEHREN AUF DAS LAND VON LAS PAVAS ZURÜCK

Kolumbien: Die Rechte der Familien müssen gewährleistet werden

Am 14. Juli 2009 wurden 123 Familien im Auftrag eines Palmölunternehmens gewaltsam durch Mitglieder der kolumbianischen Polizei und von Spezialeinheiten von dem Grundstück Las Pavas vertrieben. Las Pavas liegt im Bezirk Buenos Aires der Gemeinde El Peñon im Süden des kolumbianischen Departments Bolívar.


Ende: 24. 05. 2011
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Extreme Gewalt gegen Bauerngemeinschaften in Bajo Aguán

Eilaktion: Honduras

FIAN bittet Sie in einem besonders gravierenden Fall um Ihre Mithilfe. Die Gewalt und Repression gegen die Bauerngemeinschaften im Bajo Aguán-Tal nimmt immer besorgniserregendere Ausmaße an. *Zwischen Januar 2010 und Anfang Oktober 2011 wurden 40 Personen ermordet, die den lokalen Bauernorganisationen angehörten oder nahe standen*. Die ca. 3.500 betroffenen Bauernfamilien haben seit vielen Jahren ihr Recht auf Nahrung durch Zugang zu landwirtschaftlich nutzbarem Land eingefordert. Nun ist es zu einer Eskalation der Landkonflikte mit den wichtigsten Palmölproduzenten der Region gekommen.


Ende: 31. 12. 2011
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GUARANI-KAIOWÁ BRAUCHEN ZUGANG ZU IHREM LAND

Brasilien

Bei vielen Unterstützungsaktionen ist langer Atem gefragt. Nachdem wir bereits Ende 2009 eine Briefaktion (0914UBRA) zugunsten der Guarani-Kaiowá durchgeführt haben, bitten wir Sie nun erneut um Ihre tatkräftige Unterstützung in diesem Fall.


Ende: 10. 12. 2010
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STOPPT LANDRAUB!

Globale Kampagne für Agrarreformen: Emergency Network

Die neue Dimension des Land Grabbing (auch als Landraub bzw. Landnahme bezeichnet) ist das jüngste Element einer transnationalen Geschäftsstrategie, mit der versucht wird, Zugriff auf Land- und Wasserressourcen von Menschen zu bekommen. Land Grabbing verletzt internationale Menschenrechte – nicht nur deshalb, weil höchst-wahrscheinlich im Zuge von Vertreibungen zahlreiche Menschenrechts-standards verletzt werden, sondern weil dadurch KleinbäuerInnen von der  Möglichkeit ausgeschlossen werden, sich jetzt und zukünftig selbst zu ernähren.


Ende: 10. 10. 2010
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WEITERHIN KEINE ICDS-UMSETZUNG IN JALALPUR, UTTAR PRADESH

Indien

Trotz Empfehlungen der ört­lichen Behörden wird im Dorf Jalapur im indischen Bundes­staat Uttar Pradesh das Integrated Child Development Services-Programm (ICDS, in­tegrierte Kinderentwicklungs-Services) immer noch nicht umgesetzt, wodurch das Recht auf Nahrung von Kindern und Frauen des Dorfs bedroht wird. Die ICDS-Programme sind ausgerichtet auf die Gesundheits- und Ernährungs­versorgung von Kindern unter sechs Jahren, aber auch von jungen Frauen, Schwangeren und stillenden Müttern. Diese werden durch ein Netzwerk von Zentren, den so genannten Angawadis (AWC) umgesetzt. Der Staat ist verpflichtet, für jedes Dorf mit mindestens 40 Kindern ein AWC bereitzu­ stellen. In Jalalpur, einem Ort mit 300 Familien, darunter 100 Kindern, hat der Staat jedoch kein AWC realisiert. Dadurch sind die Kinder und Frauen von Hunger und Unter­ernährung bedroht.


Ende: 12. 09. 2010
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BERGBAUGEGNERIN NIEDERGESCHOSSEN

 

Guatemala

Am 7. Juli schossen zwei unbekannte Männer Diodora Antonia Hernández Cinto, eine führende Vertreterin der Bewegung gegen die Marlin-Mine, in ihrem Haus nieder. Seit dem 20. Mai 2010 hatten die indigenen Gemeinschaften von Sipakapa und San Miguel Ixtahuacán nach jahrelangem Kampf gegen das Mega-Bergbauprojekt Marlin wieder Hoffnung geschöpft. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH, Comisión Interamericana de Derechos Humanos) hat einstweilige Verfügungen zugunsten des Lebens und der persönlichen Unversehrtheit der Gemeinschaften erlassen und den Stopp der Bergbauaktivitäten des kanadischen Unternehmens Goldcorp Inc. in der Marlin-Mine angeordnet.


Ende: 30. 08. 2010
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PLANTAGENWIRTSCHAFT GEFäHRDET DAS MENSCHENRECHT AUF NAHRUNG

KAMERUN

FIAN-Postkartenaktion in Kooperation mit dem Weltgebetstag der Frauen 2010


Ende: 31. 05. 2010
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VERTREIBUNGEN VON KLEINBÄUERINNEN UND -BAUERN

Stopp dem Landraub

Moderne Landnahmen führen zu Vertreibungen von Kleinbäuerinnen und -bauern in Afrika und Asien.  „Land grabbing“ bedeutet eine neue Form der Landnahme, bei denen Staaten und private Investoren für eigene Zwecke riesige Landflächen in afrikanischen und asiatischen Staaten kaufen oder pachten. Übergangen wird dabei die lokale Bevölkerung, deren einzige Existenzgrundlage meist das Stück Land ist, auf dem sie leben, und die durch solche Landnahmen vertrieben wird. Des Weiteren werden Öko-Systeme zerstört und die Klimakrise vorangetrieben. Die neokoloniale Form der Landnahme ist mit Menschenrechten, insbesondere dem Recht auf Nahrung, nicht vereinbar und muss daher gestoppt werden. Die Weltbank hat freiwillige Leitlinien (Principles on responsible agricultural investment) geschaffen und gibt vor, diese würden die desaströsen Auswirkungen verhindern. Vielmehr versuchen diese Leitlinien jedoch, das nötige Verbot von Land Grabbing zu umgehen.


Ende: 30. 05. 2010
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BäUERLICHE FAMILIEN VON VERTREIBUNG BEDROHT

Mali

Mehrere Dutzend bäuerliche Familien, die am Rande der malischen Hauptstadt Bamako leben, laufen Gefahr, von der malischen Regierung zugunsten eines Wohnungsbauprojekts von ihrem Land vertrieben zu werden.


Ende: 15. 04. 2010
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TöDLICHER PESTIZIDUNFALL AUF DER BLUMENFARM "ROSEBUD"

UGANDA

Am 30. November 2009 ereignete sich auf der ugandischen Blumenfarm Rosebud ein tödlicher Unfall. Einem Arbeiter spritzen Pestizide ins Gesicht. Er erblindete und starb am 7. Januar 2010. Seine Familie wurde bisher nicht entschädigt. Die ArbeiterInnen von Rosebud streikten aufgrund der anhaltenden Verletzungen ihrer Arbeitsrechte am 25. Januar 2010. Der Streik wurde von der Polizei gewaltsam aufgelöst. Aufgrund der Berichte in den Medien erklärte das Unternehmen nun seine Bereitschaft zu Tarifverhandlungen. Bitte beteiligen Sie sich an der Briefaktion zur Unterstützung der Familie des Verstorbenen und bei den Tarifverhandlungen.  


Ende: 15. 03. 2010
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KOHLEABBAUPROJEKT VERNICHTET LEBENSGRUNDLAGE

INDIEN

Im nördlichen Karanpura-Tal in den Bezirken Hazaribagh und Chatra des indischen Bundesstaats Jharkhand wird in zunehmenden Maß Kohle im Tagebauverfahren abgebaut, wodurch die Nahrungs- und Wasser-ressourcen der Ureinwohner (insbesondere Adivasis) von mehr als 200 Dörfern in diesen Regionen zerstört werden. Das außerordentlich fruchtbare Land in dieser Region wird nun in eine Bergbaugrube verwandelt, nimmt den BewohnerInnen ihre lebenswichtigen Nutzflächen und Wälder und verschmutzt außerdem den Fluss Damodar, die Lebensader der Region. Dies stellt eine schwerwiegende Verletzung des Rechts auf Nahrung der Adivasis dar und bedeutet für sie in Zukunft Hunger und Unterernährung.


Ende: 24. 02. 2010
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DEMARKATION INDIGENEN LANDES MUSS BESTäTIGT WERDEN

BRASILIEN

Die Guarani-Kaiowá, eine indigene Gruppe im brasilianischen Staat Mato Grosso do Sul, wurden in der Vergangenheit von ihrem angestammten Land vertrieben, da dieses für riesige Plantagen und für die Viehzucht gebraucht wurde und dies, obwohl die brasilianische Gesetzgebung die rechtliche Abgrenzung (Demarkierung) der indigenen Territorien vorschreibt.


Ende: 15. 01. 2010
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VERTREIBUNG VON BAUERN-FAMILIEN IM DEPARTMENT BOLíVAR

KOLUMBIEN

Am 14. Juli 2009 wurden im Süden des kolumbianischen Departments Bolívar 123 Familien gewaltsam von ihrem Land vertrieben. Das Landstück, bekannt unter dem Namen Las Pavas, liegt im Bezirk Buenos Aires der Gemeinde El Peñon. Die kolumbianische Polizei drang unterstützt von Spezialeinheiten in die Dorfgemeinschaft ein, zerstörte die Wohnungen von sieben Bauernfamilien, plünderte die Gerätschaften, und vertrieb die Menschen, unter denen sich annähernd 100 Kinder befanden. Seither sind die Familien schutzlos ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Die gewaltsame Vertreibung und der fehlende Zugang zu Land verletzen das Recht auf Nahrung dieser Familien.


Ende: 08. 01. 2010
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UNTERSTüTZUNG DER ARBEITERINNEN DER BLUMENFARM BENILDA

KOLUMBIEN

Die unabhängige kolumbianische Gewerkschaft Untraflores bittet Sie um die Beteiligung an einer Briefaktion zur Unterstützung der Arbeiterinnen und Arbeiter des Blumenbetriebs Benilda S.A.


Ende: 12. 12. 2009
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ICDS (INTEGRIERTER KINDERENTWICKLUNGSSERVICE) UNREALISIERT

INDIEN

Weil der integrierte Kinderentwicklungsservice ICDS nicht eingeführt wird, ist das Recht auf Nahrung der Kinder und Frauen aus dem Dorf Jalalpur im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh in Gefahr. Die ICDS Programme kümmern sich um die Gesundheits- und Ernährungsversorgung von Kindern unter sechs Jahren, jungen Frauen, Schwangeren und stillenden Müttern. Diese werden durch ein Netzwerk von Zentren, den sogenannten Angawadis (AWC) umgesetzt. Der Staat ist verpflichtet, für jede Ansiedlung ab 40 Kindern ein AWC bereitzustellen. In Jalalpur, einem Ort mit 300 Familien, darunter 100 Kindern, hat der Staat jedoch kein AWC realisiert. Dadurch sind die Kinder und Frauen von Hunger und Unterernährung bedroht.


Ende: 20. 09. 2009
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WASSERVERSCHMUTZUNG GEFäHRDET RECHT AUF WASSER IN ADISAKROM

GHANA

Der Zugang zu ausreichendem und sicherem Trinkwasser wird für die Gemeinde von Adisakrom und andere Gemeinschaften im Gebiet von Iduapriem in West-Ghana immer schwieriger, seitdem die Bergbaugesellschaft AngloGold Ashanti dort eine Bergbaulizenz besitzt. Das Recht auf Wasser der Gemeinden wird verletzt, weil der Staat keine Schutzmaßnahmen gegen das Versiegen der Flüsse, die Verschmutzung der noch vorhandenen Trinkwasserquellen und die unzureichende Wassermenge aus den Bohrlöchern des Bergbauunternehmens ergreift.


Ende: 15. 09. 2009
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AUSLäNDISCHER LANDERWERB BEDROHT RECHT AUF NAHRUNG

MADAGASKAR

Im November 2008 wurde bekannt, dass die koreanische Gesellschaft Daewoo einen Vertrag unterschrieben haben soll, der ihr für 99 Jahre 1,3 Millionen Hektar madagassisches Land zur Verfügung stellt, um Mais und Palmöl zu produzieren. Die gesamten Erträge sollen nach Korea exportiert werden. Die Vertragskonditionen wurden zugunsten des Unternehmens gestaltet.


Ende: 31. 08. 2009
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YANADI-FAMILIEN IN ANDHRA PRADESH LEIDEN AN HUNGER

INDIEN

45 Yanadi-Familien im Dorf Chalivendram in Muttukuru Mandal im Bezirk Nellore von Andhra Pradesh leiden an Hunger und starker Unterernährung, nachdem ihre Fischgründe zerstört worden sind und sie ihre Lebensgrundlage durch den Bau des Krishnapatnam-Hafens verloren haben.


Ende: 24. 08. 2009
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BESPRüHUNGEN VON BANANENPLANTAGEN BEDROHEN RECHT AUF NAHRUNG

PHILIPPINEN

Bei Luftbesprühungen werden Fungizide aus der Luft auf große Plantagen gesprüht, beispielsweise auf Bananenfelder. Dies ist kostengünstig, bleibt aber nicht ohne Folgen für die Anwohner in unmittelbarer Nähe der besprühten Flächen. Seit einigen Jahren setzen sich die Einwohner von sieben Gemeinden in Davao City gegen die Besprühungen zur Wehr, weil sie ihre Lebensgrundlagen bedrohen. Felder und Ernten werden beschädigt, die Wasserqualität beeinträchtigt und die Gesundheit der Bewohner in Mitleidenschaft gezogen. Obwohl der Stadtrat von Davao bereits im März 2007 eine Verordnung verabschiedet hat, die die Luftbesprühungen verbietet, hat das Berufungsgericht der Stadt Cagayan de Oro City diese Verordnung im Januar 2009 für verfassungswidrig erklärt. Das Recht auf Ernährung der Bewohner steht auf dem Spiel.


Ende: 20. 07. 2009
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BERGBAU BEDROHT RECHT AUF NAHRUNG VON 60.000 MENSCHEN

INDONESIEN

Im Juni 2005 begann ein Gold- und Kupfer-Bergbauunternehmen mit Erkundungsarbeiten im Verwaltungsbezirk Lembata in Flores. Der Abbaubeginn ist für 2011 vorgesehen. Die Bergbauvorhaben werden zur Folge haben, dass die Menschen von Lembata ihre landwirt­schaftlichen Flächen und Fischgründe verlieren, aus denen sie ihre Grundnahrungsmittel beziehen. Für die geplanten Projekte wird auch die Umsiedlung von mindestens 60.000 Bewohnern erforderlich sein. Das Recht auf Nahrung der betroffenen Menschen ist dadurch in großer Gefahr.


Ende: 18. 05. 2009
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NEWMONT PLANT GOLDMINE IM AJENJUA BEPO-WALDSCHUTZGEBIET

GHANA

Die Firma Newmont Ghana Gold Limited plant eine neue Tagebau-Goldmine im Ajenjua Bepo-Waldschutzgebiet. Dieses befindet sich in New Abirem im Distrikt Birim North in Ghanas Eastern Region. Vor kurzem erhielt New­mont die umweltrecht­liche Erlaubnis, mit den Arbeiten zu beginnen. Die Akyem-Goldmine wird die Umsiedlung von mehr als 1500 Personen zur Folge haben.


Ende: 30. 05. 2009
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STEINBRUCHARBEITERN WIRD DAS RECHT AUF NAHRUNG VORENTHALTEN

INDIEN

Im Soorsagar Bergbaugebiet, Jodhpur District, Rajasthan, werden rund 40.000 Steinbrucharbeiter und ihre Familien von Unterernährung und Hunger bedroht.


Ende: 19. 05. 2009
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PALMöLPRODUKTION IN PAPUA NEUGUINEA SCHAFFT HUNGER

POSTKARTENAKTION09 - WELTGEBETSTAG DER FRAUEN IN ÖSTERREICH

Ursprünglich wurde Palmöl und Palmkernöl bei der Herstellung von Nahrungsmitteln oder auch im Bereich der Kosmetik- und Hygieneartikel verwendet. Mit dem Ansteigen der Energiepreise wird Palmöl mittlerweile allerdings vermehrt zur Gewinnung von Agrartreibstoffen genutzt. Immer größere Regenwaldgebiete werden gerodet, Land, von dem die einheimische Bevölkerung lebt. Die Privatunternehmen eignen sich mit Hilfe der Behörden staatliches Land oder Land von Kleinbauern zu Spottpreisen an und verpachten es anschließend wieder an sie, um Ölpalmplantagen zu bewirtschaften.


Ende: 15. 05. 2009
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STAHLFABRIK BEDROHT LEBENSGRUNDLAGE VON 150 FAMILIEN

TRINIDAD UND TOBAGO

In einem von Wohn­gebieten umgebenen Gebiet in Claxton Bay an der Westküste von Trinidad und Tobago ist in naher Zukunft der Bau einer Stahlfabrik geplant. Für die erforderliche Transportinfrastruktur soll zudem eine groß angelegte Hafenanlage errichtet werden. Durch diesen Hafen droht unvermeidlich die Zerstörung des sensiblen natürlichen Umfelds, das die Lebensgrundlage für 150 Fischer und ihre Familien darstellt. Außerdem wird die Stahlfabrik höchst­wahrscheinlich zu massiver Luft­verschmutzung führen und negative Aus­wirkungen auf die Ernteerträge haben.


Ende: 13. 04. 2009
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UNRECHTMäßIG ENTLASSENE ARBEITERINNEN WERDEN SCHIKANIERT

GUATEMALA

Im Dezember 2008 wurde Eswin Ranferi López Castro durch die Sicherheitskräfte des Unternehmens Ottmar S.A.bedroht und eingeschüchtert, sein Haus wurde teilweise zerstört. Die Ottmar S.A. ist Eigentümerin der Finca Nueva Florencia in der Zone Chuvá, Colomba Costa Cuca, Quetzaltenango. Herr López Castro ist Sprecher von 32 Arbeitern der Finca Nueva Florencia, die im Jahr 1997 unrechtmäßig entlassen worden sind, weil sie eine Gewerkschaft gegründet hatten. In allen Gerichtsinstanzen bis hin zum Verfassungsgericht von Guatemala bekamen sie Recht. Trotzdem sind sie weiterhin ohne Arbeit und haben keine Entschädigung erhalten. Das bedeutet, dass sie über keine Mittel verfügen, sich zu ernähren.


Ende: 20. 03. 2009
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ZWEI MITGLIEDER EINER KLEINBAUERNBEWEGUNG ERMORDET

Honduras

Am 24. Dezember 2008 um 8:30 Uhr wurden Juan Martínez und Fredys Cedillo Nolasco 4 km vom Hafen von Trujillo, Colón, entfernt, auf offener Strasse ermordet. Die beiden Kleinbauern waren Mitglieder der Kleinbauernbewegung von Aguán, die sich für die Interessen der Kleinbauern im Konflikt um die Übergabe von Land des ehemaligen regionalen Militärtrainingszentrums (CREM) an Kleinbauern einsetzt.   FIAN verfolgt den CREM-Fall seit 2000, hat den Ort mehrmals besucht und an zahlreichen Versammlungen und Treffen mit den zuständigen Regierungsbehörden teilgenommen. FIAN hat sich immer wieder besorgt gezeigt über den Mangel an ernsthaften und entschiedenen staatlichen Maßnahmen für einen effektiven Transfer des gesamten ehemaligen CREM-Gebietes an die Mitglieder der Kleinbauernbewegung von Aguán.   Es müssen dringend Briefe an den Präsidenten der Republik Honduras geschrieben werden, in denen er aufgefordert wird, die Morde zu untersuchen und den Konflikt um das CREM -Land zu lösen, um damit das Recht auf Nahrung der Familien, die schon seit acht Jahren dort leben, zu garantieren. Bitte schicken Sie Kopien Ihrer Briefe an den Ministerialdirektor des Landwirtschaftsinstituts und an FIAN Honduras.


Ende: 13. 03. 2009
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1.741 BAUERNFAMILIEN DROHT RECHTSWIDRIGE LANDENTEIGNUNG

Philippinen

1.741 Bauernfamilien drohen Landlosigkeit und Verarmung durch die Versuche von Grundbesitzern, ihnen ehemals gehörende Gebiete von insgesamt 2074 Hektar in Sariaya zurückzufordern, die im Rahmen des Umfassenden Landwirtschaftlichen Reformprogramms (CARP) rechtmäßig an die Bauernfamilien umverteilt worden waren. Obwohl die Ansprüche der ehemaligen Grundbesitzer offiziell für rechtsunwirksam erklärt wurden, haben bereits mehrere Fälle von Vertreibung stattgefunden. Somit steht das Recht auf Nahrung von 1.741 Bauernfamilien auf dem Spiel.


Ende: 24. 02. 2009
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MORD AN BAUERNFüHRERN IN BATUAN, PROVINZ MASBATE

PHILIPPINEN

René Llabres und Junrie Pagaspas sind die letzten Opfer von Morden in Zusammenhang mit der Nicht-Umsetzung der Agrarreform auf den Philippinen. Am 6. Juli 2008 wurden die beiden jungen Bauern von nicht identifizierten bewaffneten Männern ermordet. Diese Morde markieren den Höhepunkt einer Gewaltphase gegen die bäuerliche Organisation Samahan ng Magsasaka ng Hacienda Batuan (SAMAHABA), die für die Umsetzung des mittlerweile 20 Jahre alten Gesetzes zur Landreform (CARP) auf der Hacienda Batuan kämpft.


Ende: 18. 01. 2009
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WEBERFAMILIEN IN SIRCILLA DROHT DER HUNGERTOD

INDIEN

Am 2. Oktober 2008 begingen Galipalli Laxman (55) und P. Raju (35), zwei Weber aus Sircilla im Karimnagar Distrikt in Andhra Pradesh, Selbstmord. Aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit und dem Fehlen anderweitiger Einkommensmöglichkeiten sahen sie sich nicht mehr in der Lage, sich und ihre Familien zu ernähren und ihre Schulden zurück zu zahlen. Am Tag zuvor, dem 1. Oktober 2008, starben in Sircilla vier Menschen an Unterernährung. Die Stadt Sircilla hat 100.000 Einwohner und ist ein Zentrum der Weberindustrie im Karimnagar Distrikt in Andhra Pradesh. Die Handweberei entwickelte sich in Sircilla in den 1920er Jahren. Im Verlaufe der Zeit schufen die geschickten Weber aus Sircilla unverwechselbare Muster und so entstand ein Nischenmarkt für ihre Produkte. Tausende von Menschen fanden - direkt oder indirekt - durch die Webereien Arbeit. Im Jahre 1990 gab es hier zehn- bis zwölftausend Webmaschinen (im Besitz von 800 Eigentümern), die über 15.000 Familien ein vernünftiges Einkommen sicherten. Die Situation hat sich jedoch als Folge der Regierungspolitik drastisch verschlechtert.


Ende: 10. 01. 2009
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NEUIGKEITEN AUS INDIEN, PERU UND HONDURAS

EILAKTIONS-RUNDBRIEF

Dass Emailaktionen ein gutes Instrument sind um schnell viele Unterschriften zu sammeln, zeigte unsere Aktion gegen den Goldabbau in Waldschutzgebieten in Ghana. In Zusammenarbeit mit Rettet den Regenwald und der US-amerikanischen Organisation Earthworks kamen 6.000 Unterschriften aus fünfzig Ländern zusammen, die von FIAN Ghana und der Partnerorganisation WACAM (Wassa Association of Communities affected by Mining) an das Bergbauministerium überreicht wurden.


Ende: 01. 12. 2008
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FACE IT ACT NOW FüR DIE LANDRECHTE DER GUARANí-KAIOWA

BRASILIEN

Aus Anlass des Welternährungstags  am 16. Oktober weist die Face-It-Act-Now-Kampagne erneut auf die Situation der Guarani-Kaiowá in Brasilien hin.


Ende: 15. 11. 2008
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GERICHTSBESCHLüSSE MISSACHTET, INDIGENE LEIDEN WEITER HUNGER

PARAGUAY

Den indigenen Gemeinschaften der Yakye Axa und Sawhoyamaxa in Paraguay wurde der Zugang zu ihrem Land und zu Wasser verwehrt, ihre Mitglieder sind gezwungen, unter menschenunwürdigen Bedingungen zu leben. Am 17. Juni 2005 und am 29. März 2006 fällte der Interamerikanische Menschenrechtsgerichtshof Urteile zu den beiden Fällen von Menschenrechtsverletzungen, ordnete die Rückgabe des den indigenen Gemeinschaften zustehenden Landes an und verpflichtete den paraguayischen Staat, das Überleben der Gemeinschaften sicher zu stellen. Der Staat ist dem Urteilsspruch bislang nicht nachgekommen.


Ende: 31. 10. 2009
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EMAIL-AKTION GEGEN GOLDABBAU IM WALDSCHUTZGEBIET

GHANA

eit Jahren kämpfen Kleinbauernfamilien und die in der National Coalition on Mining (NCOM) zusammengeschlossenen Nichtregierungsorganisationen in Ghana gegen die Freigabe der Waldschutzgebiete des Landes für Bergbauaktivitäten wie den Abbau von Gold. Schon heute sind 13 Prozent der Landesfläche als Konzessionen an Bergbauunternehmen vergeben. Die Freigabe der Waldschutzgebiete für den Bergbau hätte weit reichende Konsequenzen für die Natur und Ernährungssicherheit des Landes.


Ende: 20. 09. 2009
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PäCHTERN DROHT VERTREIBUNG ZUGUNSTEN BERGBAUUNTERNEHMEN

Philippinen

312 Pächtern droht Vertreibung nach Aberkennung ihrer durch die Agrarreform erworbenen Landtitel zugunsten eines Bergbauunternehmens.


Ende: 31. 08. 2009
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RECHT AUF NAHRUNG VON 300 PäCHTERN IN GEFAHR

PHILIPPINEN

Das Recht auf Nahrung und Leben von 300 Pächtern in San Vicente auf der Halbinsel Bondoc ist in Gefahr.


Ende: 31. 08. 2008
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ERMORDUNG DES KLEINBAUERN-VORSITZENDEN IRENE RAMíREZ

HONDURAS

Irene Ramírez war ein Bauernführer in Agúan an der honduranischen Atlantikküste. Wir kannten ihn wegen seines Engagements im Fall CREM (Centro Regional de Entrenamiento Militar). Am 11. Juni wurde Irene ermordet, eine Tag nachdem er im katholischen Radiosender von Trujillo erneut dazu aufgerufen hatte, den Fall CREM endlich zu lösen auf der Basis eines neuen Gesetz (ley de expropiación forzosa), das seit Ende April in Kraft ist. Das ehemalige Militärgelände kann, wenn der nötige Wille da ist, relativ einfach den Bäuerinnen und Bauern übertragen werden.


Ende: 31. 08. 2008
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LANDLOSEN KLEINBAUERN WIRD ZUGANG ZU LAND VERWEHRT

PHILIPPINEN

1996 wurden 393 Hektar Land, die dem ehemaligen Senator Rene Espina gehörten, 200 begünstigten - bis dahin landlosen - Kleinbauern zugesprochen. Das Ministerium für Agrarreform (Department of Agrarian Reform, DAR) hat bis heute nicht nur dabei versagt, diese Kleinbauern auf dem besagten Grundstück anzusiedeln; auch entschied 2005 der Beschwerdegerichtshof (Court of Appeals) gegen die Bebauung des Landes unter dem nationalen Agrarreformprogramm. Der Oberste Gerichtshof muss nun darüber urteilen, ob die Entscheidung des Beschwerdegerichtshofs rückgängig gemacht wird oder nicht. Ohne Zugang zu Land wird den Kleinbauernfamilien die Möglichkeit, sich zu ernähren, entzogen und einige Familien wären gezwungen, auf der Suche nach Arbeitsmöglichkeiten in die Städte abwandern.


Ende: 31. 08. 2008
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ZUNEHMENDE KRIMINALISIERUNG DER LANDLOSENBEWEGUNG MST

BRASILIEN

Am 17. Juni diesen Jahres wurden rund 300 Landlose gewaltsam aus zwei Camps des „Movimento de Trabalhadores Sem Terra“ (MST) vertrieben.


Ende: 15. 08. 2008
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NEUES AUS DEN PHILIPPINEN, MEXIKO, BRASILIEN UND GHANA

EILAKTIONSRUNDBRIEF

FIAN trauert um zwei Aktivistinnen aus Mexiko.


Ende: 10. 08. 2008
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DAS RECHT AUF NAHRUNG VON FISCHERFAMILIEN BEDROHT

PHILIPPINEN

In der Gemeinde Navotas, Manila, steht mehreren hundert armen Fischerfamilien die Vertreibung bevor. Im Mai 2006 wurden die Häuser von rund 560 Familien im Dorf North Bay Boulevard infolge eines Straßenerweiterungs-Projektes abgerissen. Weiteren 160 im Gebiet der Philippinischen Fischerei-Entwicklungs-Behörde lebenden Familien steht die Zwangsvertreibung bevor, da das Terrain, das sie derzeit bewohnen, an ein Geschäftsunternehmen vermietet wird. Da die meisten der betroffenen Familien ihren Lebensunterhalt durch Fischerei oder die damit verbundene Industrie verdienen, gefährdet die Zwangsräumung ohne Bereitstellung von Umsiedlungsorten ihr Recht auf Nahrung.


Ende: 13. 07. 2008
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ZWANGSVERTREIBUNG VON KLEINBAUERNFAMILIEN, ARTIBONITE

HAITI

Im Jahr 2004 wurden 1.200 haitianische Kleinbauernfamilien im Department Artibonite gewaltsam von ihrem Land vertrieben. Die Familien hatten das Land im Rahmen der Agrarreform 1997 vom Staat bekommen und dort seitdem gelebt und gearbeitet. Nach Aristides Amtszeit gab der Premierminister der Übergangsregierung an, dass die Agrarreform für ihn keine Priorität habe. Daraufhin schickten lokale Landbesitzer bewaffnete Männer, um vier der 17 Landparzellen, die umverteilt worden waren, zu besetzen. So verloren 588 Familien die Ländereien, die ihnen die Regierung 2004 in der Gemeinde L'Estère gegeben hatte. Heute leben die vertriebenen Familien in einer unsicheren Situation und haben weder angemessene Unterkunft noch Zugang zu Ressourcen um sich zu ernähren.


Ende: 30. 06. 2008
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ZUNEHMENDE MILITARISIERUNG DER BERGBAUGEBIETE IN GHANA

POSTKARTENAKTION

Seit der Kolonialzeit ist Bergbau in Ghana mit Menschenrechtsverletzungen verbunden. Die Ausweitung von existierenden Goldminen und die Eröffnung neuer Minen haben jedoch in den letzten Jahren zu einer neuen Welle von Übergriffen durch Polizei und Militär geführt, obwohl das Militär offiziell nicht im Inland eingesetzt werden darf. Bauernfamilien, die auf den Konzessionen großer Unternehmen leben, Menschen, die demonstrieren und Kleinschürfer, die der Armut entkommen wollen, sind besonders gefährdet.


Ende: 31. 05. 2008
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GIFT IM URWALD GUYANAS

POSTKARTENAKTION ZUM WELTGEBETSTAG 2008

Der Einsatz von Quecksilber und Zyanid im Goldabbau bedroht das Recht auf Nahrung, Wasser und Gesundheit der indigenen Bevölkerung Guyanas. FIAN fordert zusammen mit der guyanischen Partnerorganisation Amerindians Peoples Association einen sofort wirksamen Import- und Exportstop für Quecksilber.


Ende: 15. 05. 2008
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Aktuelles