FIAN unterstützt die Bürgerinitiative "Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!" des „Forum der kritischen TierhalterInnen“. Es besteht ernste Besorgnis über Patente auf Pflanzen und Tiere und deren Auswirkungen auf Bäuerinnen und Bauern, ZüchterInnen und VerbraucherInnen, auf Innovation und die biologische Vielfalt.
Nach einem zweistufigen Auswahlverfahren wurden die drei Gewinner des Kunstwettbewerbs „Ende der Straflosigkeit: Hunger vor Gericht!“ ausgewählt:
Der Internationale Kunstwettbewerb *„Ende der Straflosigkeit: Hunger vor Gericht!“* vom Dezember 2011 bis Februar 2012 ist zu Ende. Nach einem zweistufigen Auswahlverfahren werden heute, am 17. April 2012, dem Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, die drei Gewinner bekanntgegeben.
Am 23. April wurden mehrere Bauern und Bäuerinnen der Gemeinschaften von Sanamadougou und Saou in der Region Ségou im Office du Niger verhaftet. Sie haben auf ihren Feldern gearbeitet, als sie durch Schüsse in die Luft eingeschüchtert wurden und bevor acht Personen festgenommen wurden. Die Festnahmen fanden statt auf Land der Gemeinschaften, das von dem lokalen Geschäftsmann Modibo Keita in Unterstützung durch malischen Behörden beansprucht wird. Modibo Keita plant ein Agrarprojekt, das über 20.000 Hektar Land in der Office du Niger umfassen soll. (Mehr zum Kontext weiter unten.)
Weltweit haben KünstlerInnen vom 10. Dezember bis 10. Februar ihre Ideen zum Thema Straflosigkeit bei Verletzung des Menschenrechts auf Nahrung eingereicht. Jetzt können auch Sie mitmachen, indem Sie für den besten Beitrag Ihre Stimme abgeben! Besuchen Sie einfach diese Website für Bilder und diese Website für Videos und stimmen Sie für Ihren Lieblingsbeitrag.
Mit dem vehementen Festhalten an der Beimischungsquote für Agrartreibstoffe tragen die EU und ihre Mitgliedsstaaten zur Verletzung des Rechts auf Nahrung bei. FIAN hat als Teil eines breiten Bündnisses eine* Petition *beim österreichischen Parlament eingereicht, sie kann ab sofort unterstützt werden!
At the end of this year and beginning of a new one, I would like to pay a sincere tribute to all human beings that with her/his struggle for his/her rights and against oppression, discrimination, exploration, and violence of all types, daily remind us of the cruelties that we – human beings - are able to commit, individually and collectively. They also recall us of our collective and individual responsibility of promoting and practicing a culture of human rights and establishing and putting in place the effective collective mechanisms need for the regulation of abuses of economic, political, patriarchal, religious, military, and police power, or of any other type.
Das FOODFirst Magazin 3/2011mit einem Schwerpunkt zu Ernährungsunsicherheit in Deutschland kann ab sofort bestellt werden unter: office@fian.at[mailto:office@fian.at] Ab* 2012 wird das FOODFirst Magazin in neuer Gestalt* mit Fokus auf FIAN Österreich erscheinen. Wir arbeiten gerade an der Überarbeitung, auch weil sich bei unserer Mitgliederbefragung 2011 60% der Befragten für eine Veränderung des Magazins aussprachen.
Von 17.-19.11.2011 fand in Mali die erste internationale von BäuerInnen getragene Konferenz gegen Land Grabbing statt. Über 250 TeilnehmerInnen, die meisten von ihnen VertreterInnen von bäuerlichen Organisationen, aus 30 Ländern haben sich im Nyéléni Dorf in Selingue, Mali getroffen, um Erfahrungen auszutauschen und eine globale Allianz zum Stopp des globalen Landraubs zu bilden. FIAN Österreich und FIAN International waren mit VertreterInnen vor Ort und werden die Allianz aktiv unterstützen.
FIAN hat anlässlich seines 25-jährigen Bestehens eine Broschüre veröffentlicht, die zeigt, dass *Menschenrechtsarbeit wirkt:* In vielen Fällen konnte für die Betroffenen der Zugang zum Rechtsweg, staatliche Unterstützung oder eine Verhandlungslösung zu ihren Gunsten erreicht werden. *Verantwortliche *für Menschenrechtsverletzungen – nationale Regierungen, supranationale Organisationen und private Unternehmen - werden *klar identifiziert und zur Rechenschaft gezogen*. Genau darin besteht die Arbeit von FIAN. Viele der Fälle begleitet FIAN viele Jahre bis ein Durchbruch erzielt werden kann, denn oft gibt es keine einfachen Lösungen.
Um die Unabhängigkeit der menschenrechtlichen Arbeit von FIAN auch in Zukunft zu gewährleisten, findet heuer zum 2. Mal in über 20 Wiener und Linzer Lokalen die FIAN-Aktion „Mir isst es Recht“ statt.
Der jährlich erscheinende "Right to Food and Nutrition Watch" wird dieser Tage in Amsterdam, Bellingham, Berlin, Boston, Brüssel, Cotonou, Delhi, Genf, Kinshasa, Lissabon, Louisville, Montreal, New York, Oaxaca, Quito, Rom, Stockholm, Tegucigalpa, Utrecht, Venedig, Washington, Wien und in vielen anderen Städten präsentiert.
Zahlreiche Medien haben letzte Woche unseren Schwerpunkt: "Land Grabbing in der Hungerkrise" aufgegriffen.
Die neue Ausgabe unseres Magazins FOODFirst widmet sich dem Schwerpunkt EU-Handelspolitik. Anhand der Beispiele von Tomatenpüree in Ghana oder gefrorenen Geflügelteilen in Kamerun hat FIAN immer wieder auf die ruinösen Auswirkungen der Exporte von subventionierten EU Nahrungsmitteln in afrikanische Länder hingewiesen. Obwohl die lokale Produktion zerstört wird, ist es kompliziert, konkrete Menschenrechtsverletzungen nachzuweisen und Verantwortlichkeiten festzumachen. Olivier de Schutter, Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, hat nun kürzlich Leitprinzipien für menschenrechtliche Folgenabschätzung von Handels- und Investitionsabkommen vorgestellt.
Unterstützen Sie den Gemeindebund darin, sich bei seinen Mitgliedern dafür einzusetzen, dass in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handel nur mehr regionale oder faire Blumen der Gütesiegel Flower Label Program (FLP) und Fairtrade eingekauft werden.
Diese leichte, erfrischende Variation des Tees zur Stärkung der Menschenrechte ist sowohl warm als auch kalt getrunken ein wahrer Genuss. Auch bei dieser Mischung handelt es sich um ein gemeinsames Projekt der Österreichischen Bergkräutergenossenschaft und FIAN. Die Zutaten sind: Zitronengras, Apfelminze, Himbeerblätter, Süßholzwurzel, Kardamom, Ringelblume, Rosenblüten und Kornblume
Der Jahresbericht 2010 ist ab sofort erhältlich. Er zeigt, dass sich im letzten Jahr bei FIAN wieder viel getan hat!
Das neue FIAN Right to Food Quarterly ist verfügbar! Mit einem Beitrag von Olivier de Schutter zu Agroökologie, zwei Berichten von Landnahme in Brasilien und Uganda, einem Beitrag zu John Ruggie's "Guiding Principles" für transnationale Unternehmen und vielem mehr. Wir wünschen eine spannende Lektüre! Printexemplare können unter office@fian.at bestellt werden.
Bitte unterstützen Sie die Unterschriftenkampagne von FIAN zu Karanpura Valley. Sie fokussiert vor allem das im Moment *von Zerstörung bedrohte Dorf Kusum Tola neben der geplanten Mine Purnadih*.
FIAN feiert dieses Jahr seinen 25. Geburtstag. Anbei die englische Aussendung von FIAN International zu diesem Anlass und ein Artikel zur Geschichte von FIAN und den Entwicklungen rund um das Recht auf Nahrung.
In der aktuellen Ausgabe des FOODFirst Magazin findet sich ein Interview mit Barbara Kussbach über den *Universal Periodic Review (UPR) Österreichs* und ein Bericht über die Kampagne zum *Weltladentag 2011* "öko & fair ernährt mehr".
Im Fall Las Pavas hat das kolumbianische Verfassungsgericht am 6. Mai 2011 zugunsten der Betroffenen entschieden! Es fordert die zuständigen Behörden auf, den Vertriebenen das umstrittene Land zurückzugeben. Damit die Rückgabe nicht verschleppt werden kann, bitten wir Sie, weiter an unserer Eilaktion teilzunehmen.
Seit der Jahrtausendwende werden Agrartreibstoffe sowohl in der EU als auch in Österreich politisch gefördert und abgesichert. Während die Nachhaltigkeitskriterien im Rahmen der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien ökologische Probleme zumindest teilweise regeln, werden soziale Kriterien, allen voran das Recht auf Nahrung, weiterhin vernachlässigt.
FIAN Österreich hat am 15. April 2011 bei der Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt:
Die Mission hatte zum Ziel, die Sichtbarkeit von Verletzungen des Rechts auf angemessene Nahrung und anderer Menschenrechte in Guatemala zu erhöhen und diese zu dokumentieren.
Auf dem Weltsozialforum in Dakar (Senegal) hat ein breites Bündnis von bäuerlichen Bewegungen, NGOs und kirchlichen Organisationen einen globalen Aufruf gegen den um sich greifenden Landraub erarbeitet. Die Erklärung ist online verfügbar und kann durch Einzelpersonen und Organisationen unterstützt werden. FIAN Österreich ruft zur Unterstützung der Erklärung auf: Bitte unterzeichnet und verbreitet die Erklärung weiter!
Am 04.04.2011 um 7:10 Uhr kehrten die ersten siebzig Personen auf das Grundstück Las Pavas zurück. Die insgesamt 123 Bauernfamilien, die 2009 gewaltsam von der kolumbianischen Polizei vertrieben worden waren, sehen sich einer Verleumdungskampagne ausgesetzt. Besonders die ersten Tage sind bei solchen Rückkehraktionen besonders kritisch, daher ist internationale Unterstützung gerade jetzt besonders wichtig. Bitte beteiligen Sie sich an unserer Briefaktion zugunsten der Gemeinde!
Die Kampagne "Öko & Fair ernährt mehr!" ist eine Kampagne für eine zukunftsfähige Welternährung. Die ARGE Weltläden, FIAN und die ÖBV -Via Campesina Austria wollen 2011 PolitikerInnen daruf aufmerksam machen, dass Öko- Landbau und Fairer Handel einen wesentlichen Beitrag zur Ernährungssicherung weltweit leisten.
Das Team der Filmtage "Hunger.Macht.Profite." hat den kostenfreien Verleih von Dokumentarfilmen (Format: DVD) aus den bisherigen Programmen an Mitglieder und Regional- oder Inhaltsgruppen der Projektträgerorganisationen FIAN Österreich, Attac Österreich, ÖBV - Via Campesina Austria und normale.at ermöglicht.
Der Right to Food and Nutrition Watch 2010 behandelt im Jahr 2010 zwei Schwerpunktthemen: Landraub und Antworten der Staaten auf die globale Nahrungskrise 2008.
Anlässlich des Internationalen Tags des kleinbäuerlichen Widerstands am 17. April 2010 startete FIAN gemeinsam mit ÖBV-Via Campesina Austria die Briefaktion „Stopp dem Landraub“
Direkt im Anschluss an die am Samstag, 24. April 2010, beginnende Frühjahrstagung veranstaltet die Weltbank eine Konferenz zur Landpolitik. Dort sollen freiwillige Verhaltensregeln auf den Weg gebracht werden, welche die negativen Auswirkungen großflächiger Landnahmen eindämmen sollen, die Landnahmen selbst aber nicht.
In den 1980 Jahren gehörte Simbabwe noch zu den weltweit größten Blumenexporteuren. Der Sektor beschäftigte rund 13.000 ArbeiterInnen.
Der Klimawandel hat bereits heute negative Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Menschenrechte auf Nahrung und Wasser.