Krise trifft Frau20. 03. 2012

Finanzpolitik, multiple Krisen und EZA

Was hat die kritische Lebenssituation vieler Menschen in Asien oder Afrika mit der Eurokrise zu tun? Die globale Finanzkrise 2008 hatte in verschiedenen Regionen der Welt unterschiedliche Auswirkungen, doch auch Länder, die nur wenig in globale Finanzflüsse involviert sind oder die die Krise vergleichsweise gut gemeistert haben, waren durch Einbrüche im Wirtschaftswachstum und den Verlust von Frauenarbeitsplätzen betroffen. Zugleich stiegen die Preise für Nahrungsmittel nicht zuletzt auf Grund von Spekulationen im Bereich agrarischer Rohstoffe unverhältnismäßig stark an. Das zeigt, dass Aktivitäten des Finanzsektors auch im überlebensnotwendigen Bereich der Ernährung, für den in den meisten Gesellschaften vorrangig Frauen zuständig sind, eine große Rolle spielen.


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Hunger.Macht.Profite.5 10. 04. 2012 - 29. 04. 2012

Filmtage zum Recht auf Nahrung

Ab April 2012 touren die Filmtage zum Recht auf Nahrung wieder durch Österreich. Zu sehen sind selten gespielte Dokumentarfilme, viele davon Österreichpremieren. Das Veranstaltungsteam, FIAN, ÖBV-Via Campesina Austria, Attac und normale.at verwenden die Filme um ein Forum zu schaffen, um mit dem Publikum über gewinndominierte Agrarindustrie, spekulationsbedingte Hungerkrisen und ökologischen Raubbau zu diskutieren. Fast eine Milliarde der Weltbevölkerung hungert, der Großteil davon Frauen. Allein zehn Prozent der Hungersnöte sind katastrophenbedingt. Hunger ist eine Verletzung des Menschenrechts auf Nahrung und seine Ursachen strukturell ökonomisch, einige davon stellen die diesjährigen Filmtage vor.


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