Wasser - Lebensgrundlage für Natur und Menschen; unverzichtbar für die Wirtschaft, besonders für die Landwirtschaft und die Produktion von Nahrungsmitteln. Doch Wasser wird knapp und daher zunehmend heiß umkämpft.
Ackerland in Investorenhand – das ist das momentane Motto in Ländern des globalen Südens. Staaten, multinationale Firmen, Investmentfonds suchen massiv Zugriff auf landwirtschaftliche Flächen. Die Lebensgrundlagen und Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen bleiben auf der Strecke.
Ab April 2012 touren die Filmtage zum Recht auf Nahrung wieder durch Österreich. Zu sehen sind selten gespielte Dokumentarfilme, viele davon Österreichpremieren. Das Veranstaltungsteam, FIAN, ÖBV-Via Campesina Austria, Attac und normale.at verwenden die Filme um ein Forum zu schaffen, um mit dem Publikum über gewinndominierte Agrarindustrie, spekulationsbedingte Hungerkrisen und ökologischen Raubbau zu diskutieren. Fast eine Milliarde der Weltbevölkerung hungert, der Großteil davon Frauen. Allein zehn Prozent der Hungersnöte sind katastrophenbedingt. Hunger ist eine Verletzung des Menschenrechts auf Nahrung und seine Ursachen strukturell ökonomisch, einige davon stellen die diesjährigen Filmtage vor.
Die Agrarindustrie in Europa verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. Das haben wir satt! Wir, das ist eine breite Plattform von Umwelt-, EZA- und bäuerlichen Organisationen, sowie sozialen Bewegungen.
Was hat die kritische Lebenssituation vieler Menschen in Asien oder Afrika mit der Eurokrise zu tun? Die globale Finanzkrise 2008 hatte in verschiedenen Regionen der Welt unterschiedliche Auswirkungen, doch auch Länder, die nur wenig in globale Finanzflüsse involviert sind oder die die Krise vergleichsweise gut gemeistert haben, waren durch Einbrüche im Wirtschaftswachstum und den Verlust von Frauenarbeitsplätzen betroffen. Zugleich stiegen die Preise für Nahrungsmittel nicht zuletzt auf Grund von Spekulationen im Bereich agrarischer Rohstoffe unverhältnismäßig stark an. Das zeigt, dass Aktivitäten des Finanzsektors auch im überlebensnotwendigen Bereich der Ernährung, für den in den meisten Gesellschaften vorrangig Frauen zuständig sind, eine große Rolle spielen.
Podiumsdiskussion im AAI-Wien über die sich ankündigende Hungerkatastrophe in der Sahelzone und warum sie niemand verhindern wird.
„Seed Warriors“ greift die Frage auf, welche Aussichten wir angesichts der sich bereits in Gang befindlichen Klimaerwärmung haben. Zwei Ansätze, die sich mit der bedrohten Artenvielfalt und der Ernährungssicherheit auseinandersetzen, präsentiert der Film.
Obwohl Millionen Menschen chronisch hungern, wird fruchtbares Land in Äthiopien, Uganda oder Kenia an ausländische InvestorInnen vergeben. Dieses Land Grabbing verletzt den Kern des Rechts auf Nahrung, indem es landlosen oder landknappen Gemeinschaften Acker- oder Weideflächen vorenthält oder gar entzieht.
Der Vorstand und das Büroteam von FIAN laden in ihre Räumlichkeiten ein, um gemeinsam das neue Jahr willkommen zu heißen und sich für neue Herausforderungen zu stärken.
Können und wollen wir in Österreich vom E-10 Chaos in Deutschland lernen? Was kommt auf Konsumenten/-innen von Sprit und Brot aber auch auf die Unternehmen zu? Die verpflichtende Beimengung von Agrosprit (Ethanol bzw. „Biodiesel“) hat einerseits die ethische Frage aufgeworfen, ob die Verwendung von Getreide für die Treibstoffproduktion zu rechtfertigen ist. Andererseits stellt sich die grundsätzliche Frage, wie „biologisch“ die Rodung von Urwald und der Anbau von Palmöl bzw. die „Verspritung“ von landwirtschaftlichen Erzeugnissen für die Umwelt tatsächlich sind.
Peter Kayiira, Sprecher der Vertriebenengruppe “Wake Up and Fight for Your Rights” ist auf Einladung von FIAN in Wien und wird zusammen mit Ralf Leonhard, Autor des FIAN--Dossiers „Landnahme in Uganda“ über Land Grabbing in Mubende berichten.
FIAN Österreich übergibt gemeinsam mit fünf weiteren PartnerInnen der Kampagne die Unterschriften der Petition für die Unterstützung würdiger Arbeitsbedingungen von BlumenarbeiterInnen weltweit. Die Vorsitzende des Petitonsausschusses der EU, Ms. Erminia Mazzoni, wird sie entgegennehmen und die weiteren Schritte besprechen. Am Nachmittag desselben Tages findet ein Runder Tisch mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments statt, in dem konkrete politische Maßnahmen besprochen werden, um die Forderungen der Petiton zu verwirklichen.
Montag, 28.6.2010, 18:00 Uhr,* *Botanischer Garten, Roseggerstraße 20, 4020* *Linz
Dienstag, 06.07.2010, 10:00 Uhr, Heurigen Schübel-Auer, Kahlenbergerstraße 22, 1190 Wien
Wenn bei Anleger/innen – Privaten oder Profis – die Nerven zu flattern beginnen, retten sie zumindest einen Teil ihres Geldes in „sichere Häfen“. Es verwundert nicht, dass Gold in diesen unruhigen Zeiten populär ist wie schon lange nicht. Der Goldpreis erklimmt bisher unvorstellbare Höhen. Während die öffentliche Diskussion hierzulande von Chancen und Risiken beim Gold-Investment dominiert wird, bleiben die negativen Auswirkungen des „neuen Goldrausches“ in Entwicklungsländern weitgehend unbeachtet.
*Fußballmatch* - die Spielverhältnisse: Die Frau- und Mannschaft von Landlosen, Kleinbäuerinnen, armen Frauen und FischerInnen kämpft gegen die Mannschaft von Agrarmultis und Finanzakteuren. Schiedsrichter ist der „Der freie Markt“ Beide Teams haben ihre Fanclubs mitgebracht und ein KommentatorInnenteam begleitet den Spielverlauf. Ob bei Verpflegung und Ausrüstung, Coaches und Cheerleaders oder bei der Größe der Mann/Frauschaften - die Teamverhältnisse haben eine gewaltige Schieflage.
Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien, Donnerstag, 13. Oktober 2011, 18.00 bis 20:00 Uhr
Mittwoch, 12. Oktober 2011 im Radiokulturhaus, großer Sendesaal, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien, 16:00 – 18:00 Uhr
Dienstag, 4.10.2011, 19.00 Uhr im C3-centrum für internationale entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
Im Rahmen der Kampagne "Öko&Fair - ernährt mehr!" lädt der Weltladen Waidhofen/Ybbs zu einer Informations-und Diskussionsveranstaltung und einem Filmabend rund um die Themen: Landraub, Ernährung und Perspektiven für eine angepasste Landwirtschaft.
Freitag, 23.9.2011, 18:00 - 21:00 Uhr, GB20 - Gebietsbetreuung für den 20. Bezirk, 1200 Wien, Allerheiligen Platz 11
Donnerstag, 15. September 2011, 19:00 Uhr, Renner-Institut, Europasaal, Eingang: Gartenhotel Altmannsdorf, Hoffingergasse 33/Ecke Oswaldgasse, 1120 Wien
Am diesjährigen Volksstimmefest (3.-4. September 2011 Jesuitenwiese im Wiener Prater) wird auch FIAN Österreich präsent sein.
Dienstag, 30. August 2011, 15.00 - 17.00 Uhr in der Diplomatischen Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien
FIAN Österreich informiert in der Halle 4 (Jubiläumshalle) über faire Blumen und die Kampagne "Fair Flowers - Mit Blumen für Menschenrechte". Wir freuen uns über Besuch!
*Straßenaktion zum Fall Mubende/Uganda*
Am 7. August 2011 ab 20.30 Uhr ist Hunger.Macht.Profite. mit zwei Filmen am poolbar Festival im Alten Hallenbad im Reichenfeld in Feldkirch (Vorarlberg) zu Gast. Eintritt frei!
Die Präsidentin des Nationalrates Mag.a Barbara Prammer lädt im Rahmen des Projektes Parlamentarischer Nord-Süd Dialog gemeinsam mit der AWEPA (European Parliamentarians with Africa) Sektion des österreichischen Parlaments zu dieser Veranstaltung
Montag, 27. Juni 2011, 18:00 Uhr, Tüwi-Garten, Peter-Jordan-Str. 76, 1180 Wien
Im Jahr 2011 wird das Südwind Straßenfest am Samstag, den 28. Mai 2011von 14.00 bis 22.00 Uhr am Universitätscampus des Alten AKH, Hof 1 stattfinden.
Dienstag, 3. Mai 2011, 19:00 Uhr im Depot (Breite Gasse 3, 1070 Wien)
3,5 Mio. Euro geben die ÖsterreicherInnen jedes Jahr für Blumengeschenke zum Muttertag aus. Während der Handel floriert, wird den ArbeiterInnen auf den Blumenplantagen in Lateinamerika, Afrika und Asien nichts geschenkt. Sie arbeiten von früh bis spät für einen Hungerlohn und müssen dafür auch ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, denn oft ist die Schutzkleidung gegen Pestizide und Düngemittel unzureichend. Auch das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung wird den ArbeiterInnen in vielen Ländern und Betrieben nicht gewährt.
Mittwoch, 11. Mai, 20:00 Uhr im Theater am Saumarkt, Feldkirch
Am Dienstag, 10. Mai um 20:00 Uhr, Pfarrheim Hatlerdorf, Dornbirn
Dienstag, 10.Mai 2011, 20:00 Uhr im Dieselkino Gleisdorf, Neugasse 110, 8200 Gleisdorf
Donnerstag, 3. Februar 2011, 19.00 Uhr, Volksbank Saal Volksbank Baden, Hauptplatz 9-13, 2500 Baden
Montag, 2. Mai 2011, 19:00 Uhr, Afro-Asiatisches Institut in Wien, Großer Saal (Türkenstr. 3, 1090 Wien)
Montag, 2. Mai 2011, 18.30 Uhr in der FH St. Pölten (Matthias Corvinus-Straße 15, 3100 St. Pölten)
Freitag,15. April 2011, 10.00 – 16.00 Uhr, Ort: Südwind Agentur, Laudongasse 40, 1080 Wien, Seminarraum
Donnerstag, 31. März 2011, ab 17.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr, Schwarzspanierstraße 15/3/1, 1090 Wien
Mittwoch, 30. März 2011, 19:00 Uhr, Haus der Europäischen Union, Wipplingerstrasse 35, 1010 Wien
Sonntag, 27. März 2011, Donau-Paradies Gierlinger, Grafenau 17, 4131 Obermühl, Mühlviertel
Mittwoch, 9. Februar 2011, 19:30 Uhr, Lembach im Mühlviertel, Alfons Dorfner Halle
Montag, 6. Dezember 2010, 14.00 - 20.30h, Wiener Rathaus, Wappensaal
Donnerstag, 11. November 2010, 18:30 Uhr, Universität für Bodenkultur (TÜWI-Baracke), Peter Jordan Straße 76, 1190 Wien
...gesellschafts- und wirtschaftspolitische Dokumentarfilme zur weltweiten Nahrungsproduktion und den strukturellen Ursachen von Hunger.
Montag, 4. Oktober 2010, 14:00 - 17.00 Uhr, Diplomatische Akademie, Festsaal, 1040 Wien, Favoritenstraße 15a
Montag, 18. Oktober 2010, 16.00 bis 19.30 Uhr, C3, Sensengasse 3, 1090 Wien
Freitag, 15. Oktober, 16.00 – 21.00 Uhr, Europasaal des österreichischen Lateinamerika-Institutes, Türkenstraße 25, A-1090 Wien
Mittwoch, 13. Oktober 2010, 18.00 Uhr, C3, Großer Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien
Montag, 27.09.2010, 19:00 – 21:00 Uhr, Arbeiterkammer Oberösterreich FS1+3, Volksgartenstraße 40, 4020 Linz
Mittwoch, 29.9.2010, 19.00 Uhr, GLOBAL 2000, Veranstaltungsraum, Neustiftgasse 36, A-1070 Wien