Rom/Wien, 13.5.2012 Vom Komitee für Welternährungssicherung (CFS) wurden am Freitag Leitlinien über die Steuerung der Nutzung von Land, Fischgründen und Wäldern verabschiedet. Sie haben das Ziel die lokale Bevölkerung besser vor Land Grabbing zu schützen. FIAN begrüßt die Adoption der Leitlinien, bemängelt aber die Verankerung von Menschenrechten im Dokument.
FIAN unterstützt die Bürgerinitiative "Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!" des „Forum der kritischen TierhalterInnen“. Es besteht ernste Besorgnis über Patente auf Pflanzen und Tiere und deren Auswirkungen auf Bäuerinnen und Bauern, ZüchterInnen und VerbraucherInnen, auf Innovation und die biologische Vielfalt.
Kritische Fragestellungen zur sogenannten „Green Economy“, die bei der Weltkonferenz Rio+20 als Nachfolgekonzept zur „Nachhaltigen Entwicklung“ verhandelt werden soll, werden erörtert. Themen sind zu erwartende Auswirkungen auf die Länder des Südens, die Inwertsetzung von Natur und die Finanzialisierung natürlicher Ressourcen sowie alternative Ansätze.
Wir bitten in einem neuen Fall um Ihre Mithilfe. Das Recht auf Nahrung von 1377 Menschen in 238 Haushalten in Balapur wird durch den 2010 von der Regierung Nepals gegründeten Banke-Nationalpark bedroht. Durch die Errichtung des Nationalparks, der sich auf den Siedlungsbereich der DorfbewohnerInnen Balapurs erstreckt, wird deren Zugang zu Wald und Ressourcen stark eingeschränkt.