Food First Information and Action Network

Int. Menschenrechts-Organisation für das Recht sich zu ernähren

Bäuerliche Organisationen aus Österreich und Indien einig: Produktionssteigerung und Exportoffensiven bieten keine Perspektive für den angeschlagenen Milchsektor Presse

 

Mit Solidarität zwischen den bäuerlichen ErzeugerInnen und regionaler Vermarktung aus der Krise

Wien, 13.1.2016 Die Liberalisierung der Milchmärkte, deren jüngster Schritt die Abschaffung der Milchquotenregelung war, bedroht die Existenz vieler milchproduzierender Betriebe in ganz Europa. Die propagierten Lösungen – Produktivitätssteigerungen und Exportorientierung – setzen die bäuerliche Milchproduktion aber auch global unter Druck. Auf Einladung des Bündnisses „Hands on the Land for Food Sovereignty“, dem auch die Menschenrechtsorganisation FIAN angehört, reist derzeit Kannaiyan Subramaniam, Milchbauer aus Tamil Nadu in Südindien durch Europa.


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Pariser Klimavertrag kein Grund zum Feiern Presse

Kritik an fehlender Verbindlichkeit und falschen Lösungen

*Für die österreichische Bewegung „System Change, not Climate Change!“ ist das Pariser Klimaabkommen kein Grund zum Feiern - eine Analyse, die soziale Bewegungen weltweit teilen. Was als Erfolg verkauft wird, beinhaltet keinerlei verpflichtende oder gar einklagbare Sanktionen zur Emissionsreduktion, keine konkreten Maßnahmen und keinen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Der Vertrag trägt die Handschrift der großen Klimaverschmutzer und Konzerne und verschweigt die Ursachen und Verursacher der Klimakrise (1). Er untergräbt die Rechte der bereits jetzt vom Klimawandel am stärksten gefährdeten Menschen.*


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Stellenausschreibung Meldung

Projektleiter_in Menschenrechte ins Ernährungssystem

Zur Verstärkung unseres Teams im Büro in Wien suchen wir ab 1. März 2016 eine/n Projektleiter_in für das laufende Projekt „Menschenrechte ins Ernährungssystem“. Die Stelle hat einen zeitlichen Arbeitsumfang von 20 Wochenstunden und ist vorerst auf 6 Monate befristet. Wenn Sie Interesse an der unten beschriebenen Tätigkeit in einem kleinen, engagierten Team haben, senden Sie bitte Ihre Bewerbung bis 11. Jänner 2016 ausschließlich per E-Mail an brigitte.reisenberger@fian.at[mailto:brigitte.reisenberger@fian.at]


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Gefahr: Instrumentalisierung der FAO-Leitlinien zu Land für Konzerninteressen Meldung

Öffentliche Stellungnahme

Weltweit schreitet Land Grabbing voran - mit teilweise verheerenden Auswirkungen auf die Menschenrechte lokaler Gemeinden. 2012 wurden die FAO-Leitlinien zum Zugang zu Land verabschiedet - auch um Land Grabbing etwas entgegen zu stellen. Nun ist FIAN ist als Teil einer breiten Allianz aus sozialen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen besorgt über die zunehmende Auslegungen der Leitlinien im Interesse von Agrarinvestoren. In einem öffentlichen Statement an Staatenvertreter_innen und öffentliche Institutionen warnen wir vor einer unternehmensfreundlichen Interpretation der Leitlinien. Wir fordern eine dringend notwendige Anwendung der Leitlinien fokussiert auf die Rechte und Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung.


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Kleinbäuerliche Strukturen fördern statt Konzernprofite Meldung

Neuer Infofolder

Bekämpfung von Hunger durch Agrarmultis? Bekämpfung von Mangelernährung durch Lebensmittelkonzerne? Diese Widersprüche in sich sind der neue Trend in der internationalen Zusammenarbeit: Strategische Partnerschaften zwischen Regierungen, UN-Organisationen und der Agrar- und Ernährungsindustrie. Auf dem Papier sollen Hunger und Mangelernährung im Globalen Süden bekämpft werden. In der Praxis dienen diese Partnerschaften aber vor allem den Interessen der Konzerne nach Zugang zu Agrarland, mehr Kontrolle über den Saatgutmarkt und Erschließung neuer Absatzmärkte. Wir lehnen diese Entwicklung vehement ab und fordern stattdessen die Beteiligung der größten und wichtigsten Investor_innen im Landwirtschaftsbereich an politischen Reformen, nämlich der kleinen Lebensmittelproduzent_innen selbst! In unserem neuen Infofolder könnt ihr lesen welche Allianzen es gibt, wie ihre Projekte ausschauen und warum dies aus menschenrechtlicher Sicht mehr als bedenklich ist.


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Crashkurs: Recht auf Nahrung Termin

VHS Penzing: Mit Menschenrechten gegen Hunger

Das Recht auf Nahrung als Werkzeug gegen Hunger weltweit: Jeder Mensch hat das Recht, frei von Hunger zu sein. Das Recht auf Nahrung kommt bereits in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 zum Ausdruck und wurde im Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte verbindlich festgeschrieben. Dennoch leiden Millionen Menschen weltweit an Hunger - und das obwohl genug Nahrungsmittel für alle produziert werden. Welche staatlichen Pflichten lassen sich aus dem Recht auf Nahrung ableiten? Ist das Recht auf Nahrung einforderbar? Wie wird das Recht auf Nahrung als Instrument im Kampf gegen den Hunger bereits verwendet? Wie kann ich für das Recht auf Nahrung in meiner Umgebung aktiv werden? Mit diesen und anderen Fragen wollen wir uns in diesem Workshop für Einsteiger_innen beschäftigen.


20. 01. 2016
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