Food First Information and Action Network

Int. Menschenrechts-Organisation für das Recht sich zu ernähren

Konzerne.Staudämme.Menschenrechte. Meldung

Tätigkeiten eines österreichischen Unternehmens im Ausland und damit verbundene extraterritoriale Staatenpflichten Österreichs

In vielen Fällen von Menschenrechtsverletzungen nehmen private Unternehmen eine unrühmliche Rolle ein. Sie verschmutzen zum Beispiel Böden und Flüsse, die der lokalen Bevölkerung als Lebensgrundlage dienen. Diese Unternehmen haben ihren Sitz oft außerhalb des Landes, in dem sie tätig sind, oder sind als transnationale Konzerne organisiert. Dieser Problematik widmet sich FIAN Österreich in einer neuen Studie. Am Beispiel des Unternehmens Andritz und seinen Aktivitäten in Brasilien und Laos wird aufgezeigt welche extraterritorialen Pflichten (ETOs) der österreichische Staat hinsichtlich der Aktivitäten österreichischer Unternehmen im Ausland hat und wo Handlungsbedarf besteht, um diesen Pflichten nachzukommen.


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Studie: Weltbankprojekt mitverantwortlich für Vertreibungen? Meldung

Land Grabbing in Äthiopien

Ende September 2012 reichten äthiopische Flüchtlinge der indigenen Gruppe der Anuak in Kenia eine Beschwerde beim Inspection Panel der Weltbank ein. Sie gehen davon aus, dass Weltbankgelder von der äthiopischen Regierung dazu eingesetzt werden den "Villagization Action Plan" in ihrer Heimatregion umzusetzen. Im Rahmen dieses Aktionsplans werden Menschen vom Land zwangsumgesiedelt. Dabei kommt es laut der Beschwerdeführer_innen zu einer Reihe von Menschenrechtsverletzungen, sowohl bei den Vertreibungen als auch durch eine mangelnde Infrastruktur in den Umsiedlungsdörfern. Die Finanzgeber müssen sich ihrer menschenrechtlichen Verantwortung stellen – auch in Österreich. FIAN Österreich veröffentlicht die Studie "Finanzinstitutionen.Landgrabbing.Menschenrechte." und analysiert dabei ein Entwicklungsprojekt in Äthiopien unter Berücksichtigung der extraterritorialen menschenrechtlichen Staatenpflichten Österreichs.


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Entwicklungsfinanzierung.Agribusiness.Menschenrechte. Meldung

Studie: Land Grabbing in Sierra Leone und Sambia

Entwicklungsfinanzierung aus Europa spielt eine wichtige Rolle bei der Expansion des Agribusiness in vielen afrikanischen Ländern. Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen unterstützen in vielen Ländern zunehmend landwirtschaftliche Großprojekte. Einige fördern so direkt Land Grabbing und setzen die Menschenrechte der lokalen Bevölkerung aufs Spiel. So geschieht es z.B. in Sierra Leone und Sambia - auch mit öffentlichen Geldern aus Österreich - wie unsere Studie zum Tehma untersucht. 


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Landkonzentration, Landgrabbing und der Widerstand in Europa Meldung

Publikation

In Europa gelten Landfragen kaum als problembehaftet, diese Studie offenbart jedoch eine andere Realität: Viele der im Zusammenhang mit der Landfrage bestehenden Probleme existieren auch in Europa, denn die Landkonzentration aufgrund von Landgrabbing und schrumpfendem Landzugang von Kleinbäuer_innen steigt auch hier stetig. Die auf Beispiele aus Deutschland und Österreich begrenzte vorliegende deutsche Fassung des vollständigen Berichts Land concentration, land grabbing and people’s struggle in Europe zeigt, wie viele der tiefgreifenden sozialen, kulturellen, politischen und ökonomischen Probleme bezüglich des Landzugangs auch in Europa ein Ursprung für aufkommende Kämpfe um Land sein können.


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Land Grabbing durch Entwicklungsfinanzierung Meldung

Infosheet: Agrartreibstoffe in Sierra Leone

In Sierra Leone werden für ein Projekt des Schweizer Unternehmens Addax BioEnergy riesige Landflächen für mehrere Jahrzehnte verpachtet . Über die Hälfte des Projektes wird durch Entwicklungsbanken finanziert. Das dort im großen Stil gepflanzte Zuckerrohr wird in Bioethanol verwandelt - in erster Linie, um die Nachfrage nach Agrartreibstoffen in Europa zu befriedigen. Leidtragender ist die lokale Bevölkerung, deren Recht auf Nahrung und Wasser verletzt wird. Mehr  zum Fall in unserem neuen Infosheet. 


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Ein Tag im Zeichen von Menschenrechte & soziale Standards Termin

VHS Menschenrechtsreihe

Ein Dach über dem Kopf, genügend Geld zum Leben und Zugang zu medizinischer Versorgung sind Grundrechte, die jedem Menschen zustehen. Staaten haben sich dazu verpflichtet, diese Rechte zu schützen, zu respektieren und zu gewährleisten. Doch wie ist es in der Praxis um die Menschenrechte bestellt?Kommt der Staat seinen Verpflichtungen – sowohl innerhalb seines staatlichen Territoriums als auch über die Grenzen hinaus – nach? Welche Rolle spielen Wirtschaftsinteressen für den Menschenrechtsschutz?


16. 06. 2015
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Symposium Ernährungssouveränität Termin

ein kritischer Dialog

Die geblockte Lehrveranstaltung will die Hintergründe des vorherrschenden Agrar- und Ernährungssystems aufzeigen und die Facetten von Ernährungssouveränität aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Mit: Ernst Langthaler, Josef Nussbaumer, Katrin Hirte, Alexandra Strickner, Hans R. Herren, Iris Frey, Brigitte Reisenberger, Franziskus Forster, Maria Vogt, Irmi Salzer, Heidi Porstner, Ulrich Brand, Gerhard Riess, Lisa Bolyos, Ludwig Rumetshofer u.v.m.


22. 06. 2015 - 23. 06. 2015
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Sommerheuriger Termin

Einladung

Den Vorstand von FIAN Österreich und das Büroteam kennenlernen oder wiedersehen? Diese Möglichkeit gibt es beim alljährlichen FIAN-Sommerheurigen. Das FIAN-Team freut sich über alle Kolleg_innen, Mitglieder , Freund_innen, Aktivist_innen und Interessierte, die vorbeischauen!


25. 06. 2015
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Aktuelles