Food First Information and Action Network

Int. Menschenrechts-Organisation für das Recht sich zu ernähren

Der Kampf der Menschen für das Recht auf Nahrung Meldung

VIDEO

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Leitlinien zum Recht auf Nahrung veröffentlicht FIAN ein eindrucksvolles Video. Darin kommen jene Menschen zu Wort, die jeden Tag für das Recht auf Nahrung kämpfen. Obwohl es die Staaten sind, welche verantwortlich für die Realisierung von Menschenrechte sind, ist es die Pflicht jedes einzelnen von uns, sich für den Kampf und die Umsetzung dieser Rechte einzusetzen. An unterschiedlichen Orten haben Betroffene gezeigt, dass sie die entscheidende Kraft haben, ihr Recht auf Nahrung einzufordern und Wirklichkeit werden zu lassen. Nur wenn sich die Menschen mobilisieren und für ihre Rechte kämpfen, können mächtige Entscheidungsträger_innen für Menschenrechtsverletzungen und Missbrauch zur Rechenschaft gezogen werden.


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Right to Food and Nutrition Watch Meldung

Zehn Jahre Leitlinien zum Recht auf Nahrung: Kämpfe, Erfolge und Herausforderungen

Der *Right to Food and Nutrition Watch* ist der einzige internationale Bericht, der überwacht, ob Regierungen ihre Verpflichtung zur Durchsetzung des Menschenrechts auf Nahrung erfüllen. Er ist damit ein Instrument, um nationalen und internationalen Entscheidungsträger_innen einen Spiegel vorzuhalten, damit sie in Zukunft ihre Entscheidungen an Menschenrechtsprinzipien ausrichten. Der Bericht bietet zudem eine Plattform für Menschenrechtsexpert_innen, zivilgesellschaftliche Akteure und soziale Bewegungen, sich über ihre Erfahrung auszutauschen. Der Watch erscheint in Englisch, Französisch und Spanisch und wird weltweit zum Welternährungstag in ca. 30 Städten vorgestellt. Der Watch erscheint 2014 zum siebten Mal. 


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Filmpräsentation: Millions Can Walk Termin

im Rahmen der Filmtage Globales Lernen 2014 in Wien

Hunderttausend Inderinnen und Inder, landlose Bauern, Einheimische - die Adivasi - zu Fuß unterwegs: Auf staubigen Straßen, auf dem National Highway, durch Dörfer und Städte. Der im großen Stil betriebene Abbau von Bodenschätzen, das Anlegen immenser Plantagen und mächtige Infrastrukturprojekte haben dazu geführt, dass sie vertrieben und der Grundlagen ihres friedvollen Lebens beraubt wurden. Jetzt sind sie aus dem ganzen Land angereist, um sich gemeinsam für ein Leben in Würde einzusetzen. Ihr Protestmarsch führt von Gwalior ins 400 Kilometer entfernte Delhi. Sie widersetzen sich der Hitze, trotzen Krankheiten, nehmen Entbehrungen auf sich. Denn eines steht für sie fest: Sie werden erst ruhen, wenn die Regierung auf ihre Forderungen eingeht.


04. 11. 2014
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Die Nahrungskrise in Subsahara Afrika Termin

– (k)ein weiter wie bisher?

Paradoxerweise leiden derzeit vor allem KleinbäuerInnen – also ProduzentInnen von Nahrung – an Hunger in Subsahara Afrika. Wie kommt es dazu und was wird dagegen unternommen? In diesem Vortrag werden systemische Ursachen der Nahrungskrise, aber auch AkteurInnen und Konzepte des Widerstands vorgestellt, welche sich nicht zuletzt auf das Recht auf Nahrung und auf Ernährungssouveränität beziehen.


18. 11. 2014
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Filmvorführung: Der inszenierte Hunger Termin

im Rahmen der Global Campus Filmtage

Seit mehr als zwanzig Jahren wird Getreide aus Europa und der USA nach Afrika exportiert. Jedoch nicht nur, um Bedürftigen zu helfen, sondern auch um die Produktionsüberschüsse der hoch subventionierten Bauern in den USA, Kanada und Westeuropa abzubauen. Am Beispiel von Zambia wird verdeutlicht, dass im Zuge entwicklungspolitischer Programme neben humanitären auch andere Interessen verfolgt werden können. Denn für das eingesetzte Geld könnte man vor Ort etwa doppelt so viel Getreide kaufen. Eine aufrüttelnde Dokumentation über verklärte Motive, Machtinteressen und die Menschen, welche die Auswirkungen zu tragen haben.


19. 11. 2014
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Tagung: MENSCHENRECHTE JENSEITS DER GRENZEN Termin

Extraterritoriale Staatenpflichten (ETOs)

In Zeiten der Globalisierung beeinflussen Handlungen und Unterlassungen von Staaten, internationalen Organisationen und nicht-staatlichen Akteur_innen den Zugang von Menschen zu Nahrung, Land und anderen Ressourcen weltweit. Viele Menschenrechtsverletzungen insbesondere von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten haben ihren Ursprung weit entfernt von dem Ort, an dem die Opfer wohnen. Im heutigen Menschenrechtssystem hingegen besteht die Gefahr einer Reduktion der menschenrechtlichen Staatenpflichten auf Pflichten gegenüber Personen im eigenen Territorium. Dies führt dazu, dass zahllose Menschenrechtsverlet-zungen ungestraft bleiben. Angesichts dieser Herausforderungen gewinnen extraterritoriale Staatenpflichten (ETOs) immer mehr an Bedeutung, insbesondere in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Handel und Investitionen und der Regulierung von transnationalen Konzernen (TNCs). Extraterritoriale Staatenpflichten beschreiben die menschenrechtlichen Verpflichtungen eines Staates gegenüber Menschen in anderen Ländern. Im Einsatz für das Recht auf Nahrung dienen die ETOs als wesentliches menschenrechtliches Instrument, um Staaten auf ihre Pflichten aufmerksam zu machen und diese einzufordern. Die Maastrichter ETO Prinzipien von 2011 fassen diese Pflichten im internationalen Recht zusammen (www.etoconsortium.org).


27. 11. 2014
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Aktuelles